Lama Ole Nydahl

- Einführung (1)
- Einführung (2)
- Die Grundübungen
- Meditation im Alltag
- Lehrer und Schüler
- Mahamudra
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  Worin unterscheiden sich die buddhistischen Richtungen?
Was kann Buddhas Lehre den westlichen Gesellschaften bieten?
  Wo findet man den Diamantweg-Buddhismus im Westen?
 
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    Worin unterscheiden sich die buddhistischen Richtungen?
Buddha gab Belehrungen für drei verschiedene Arten von Menschen. Wer Leid vermeiden wollte, bekam Auskunft über Ursache und Wirkung (»Kleiner Weg«, skt. »Hinayana«). Wer mehr für andere tun wollte, hörte Belehrungen über Mitgefühl und Weisheit (»Großer Weg«, skt. »Mahayana«). Wenn die Leute starkes Vertrauen in ihre eigene Buddhanatur hatten, lehrte er den »Diamantweg« (sanskrit: Vajrayana). Buddha zeigte sich dabei in hologramm-ähnlichen Formen oder vermittelte seine erleuchtete Sicht von der Natur des Geistes, das »Große Siegel« (sanskrit: Mahamudra). Im Diamantweg lernt man, die Welt aus einer reichen und selbstbefreienden Sicht heraus zu erfahren. Seine Übungen entwickeln tiefen inneren Reichtum, führen weiter zu Ungekünsteltsein und Unerschütterlichkeit und entfalten schließlich jede erleuchtete Tatkraft des Geistes.
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Was kann Buddhas Lehre den westlichen Gesellschaften bieten?

»Wirksame Mittel, die zu unmittelbarer Erfahrung des Geistes führen«, antwortete Lopön Tsechu Rinpoche. Er war einer der erfahrensten Lehrer des tibetischen Buddhismus. Buddhas Lehre ist wie ein Diamant, der in seinem Wesen unveränderlich ist, aber doch in den Farben des Untergrundes strahlt, auf dem er liegt. So hat sich die Lehre den kulturellen Bedingungen der einzelnen Länder angepasst, ohne dabei ihre Essenz zu verlieren. Zunächst wurden die Belehrungen 1500 Jahre lang in Indien übertragen und dann weitere 1000 Jahre in Tibet. Heute wird die Unbegrenztheit der Sicht und der Mittel bei den gut ausgebildeten und selbständigen Menschen des Westens deutlicher als je zuvor.
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Wo findet man den Diamantweg-Buddhismus im Westen?
Rund 400 buddhistische Zentren der Karma Kagyü Linie wurden seit 1972 von Lama Ole Nydahl im Auftrag des 16. Karmapa gegründet. Im deutschsprachigen Raum gibt es allein mehr als 120 Gruppen, deren Mitglieder auf der Grundlage von Freundschaft und Idealismus ehrenamtlich mithelfen. Aus Europa kommen auch die mehr als 100 ausgewählten Schüler, die inzwischen in Lama Oles Auftrag rund um die Welt unterrichten. Die Zentren sind demokratisch aufgebaut und in Deutschland als gemeinnützige Vereine anerkannt. In anderen Ländern Europas ist der Buddhismus bereits eine anerkannte Religion, wie z.B. in Österreich, Polen und Dänemark.


Bedeutend für die westliche Welt ist, dass die Karma Kagyü Zentren östlich des Rheins einen Laien- und Verwirklicher-Weg (Diamantweg-Buddhismus) lehren, der auf die Entwicklung von Klarheit und Selbständigkeit in der heutigen Welt zielt. Inhaltlich steht er auf drei Säulen: überprüfbares, dogmenfreies Wissen, Meditation und Wege zum Festigen der erreichten Bewusstseinsebenen. So macht der Diamantweg die wirksamsten Mittel Buddhas der modernen Welt zugänglich. Er hilft, den eigenen inneren Reichtum zum Besten aller Wesen zu entdecken und zu entfalten.

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Es gibt verschiedene Wege, um mit dem Diamantweg-Buddhismus in Kontakt zu kommen. Einen ersten Eindruck geben die Erklärungen und Meditationen im
Karma Kagyu Buddhist Network. Wenn Sie den persönlichen Kontakt zu einem Lehrer bevorzugen oder Informationen zu einem unserer Zentren weltweit erhalten möchten, so finden Sie dort entsprechende Informationen. Oder schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie beim nächstgelegenen Zentrum an.


Für weitergehende Informationen empfehlen wir unser umfangreiches internationales Internet-Angebot (bitte klicken Sie auf den Banner):

 


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