|
 |
| |
|
Worin
unterscheiden sich die buddhistischen Richtungen?
Buddha
gab Belehrungen für drei verschiedene Arten von Menschen. Wer
Leid vermeiden wollte, bekam Auskunft über Ursache und Wirkung
(»Kleiner Weg«, skt. »Hinayana«). Wer mehr
für andere tun wollte, hörte Belehrungen über Mitgefühl
und Weisheit (»Großer Weg«, skt. »Mahayana«).
Wenn die Leute starkes Vertrauen in ihre eigene Buddhanatur hatten,
lehrte er den »Diamantweg« (sanskrit: Vajrayana). Buddha
zeigte sich dabei in hologramm-ähnlichen Formen oder vermittelte
seine erleuchtete Sicht von der Natur des Geistes, das »Große
Siegel« (sanskrit: Mahamudra). Im Diamantweg lernt man, die
Welt aus einer reichen und selbstbefreienden Sicht heraus zu erfahren.
Seine Übungen entwickeln tiefen inneren Reichtum, führen
weiter zu Ungekünsteltsein und Unerschütterlichkeit und
entfalten schließlich jede erleuchtete Tatkraft des Geistes.
_________________________________________
Was kann Buddhas Lehre den westlichen Gesellschaften
bieten?
»Wirksame
Mittel, die zu unmittelbarer Erfahrung des Geistes führen«,
antwortete Lopön Tsechu Rinpoche. Er war einer der erfahrensten
Lehrer des tibetischen Buddhismus. Buddhas Lehre ist wie ein Diamant,
der in seinem Wesen unveränderlich ist, aber doch in den Farben
des Untergrundes strahlt, auf dem er liegt. So hat sich die Lehre
den kulturellen Bedingungen der einzelnen Länder angepasst,
ohne dabei ihre Essenz zu verlieren. Zunächst wurden die Belehrungen
1500 Jahre lang in Indien übertragen und dann weitere 1000 Jahre
in Tibet. Heute wird die Unbegrenztheit der Sicht und der Mittel bei
den gut ausgebildeten und selbständigen Menschen des Westens
deutlicher als je zuvor.
_________________________________________
Wo
findet man den Diamantweg-Buddhismus im Westen?
Rund 400 buddhistische Zentren der
Karma Kagyü Linie wurden seit 1972 von Lama Ole Nydahl im Auftrag
des 16. Karmapa gegründet. Im deutschsprachigen Raum gibt es
allein mehr als 120 Gruppen, deren Mitglieder auf der Grundlage von Freundschaft
und Idealismus ehrenamtlich mithelfen. Aus Europa kommen auch die
mehr als 100 ausgewählten Schüler, die inzwischen in Lama Oles Auftrag rund um
die Welt unterrichten. Die Zentren sind demokratisch aufgebaut und
in Deutschland als gemeinnützige Vereine anerkannt. In anderen
Ländern Europas ist der Buddhismus bereits eine anerkannte Religion,
wie z.B. in Österreich, Polen und Dänemark.
Bedeutend für die westliche
Welt ist, dass die Karma Kagyü Zentren östlich des
Rheins einen Laien- und Verwirklicher-Weg (Diamantweg-Buddhismus)
lehren, der auf die Entwicklung von Klarheit und Selbständigkeit
in der heutigen Welt zielt. Inhaltlich steht er auf drei Säulen:
überprüfbares, dogmenfreies Wissen, Meditation und Wege
zum Festigen der erreichten Bewusstseinsebenen. So macht der
Diamantweg die wirksamsten Mittel Buddhas der modernen Welt zugänglich.
Er hilft, den eigenen inneren Reichtum zum Besten aller Wesen zu entdecken
und zu entfalten.
__________________________________[nach
oben]
Es gibt
verschiedene Wege, um mit dem Diamantweg-Buddhismus in Kontakt zu
kommen. Einen ersten Eindruck geben die Erklärungen und Meditationen
im
Karma Kagyu Buddhist
Network. Wenn Sie den persönlichen Kontakt zu einem Lehrer
bevorzugen oder Informationen zu einem unserer
Zentren weltweit erhalten möchten,
so finden Sie dort entsprechende Informationen. Oder schreiben Sie
uns eine E-Mail oder
rufen Sie beim nächstgelegenen Zentrum an.
Für weitergehende Informationen
empfehlen wir unser umfangreiches internationales Internet-Angebot
(bitte klicken Sie auf den Banner):
 |
| |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

[ Diamantweg-Buddhismus
] [ Zur Person ] [ Die Arbeit
] [ Seine Lehrer ] [ In
Schrift Bild+ Ton ]
|