“Ist das keine Verdrängung von Störgefühlen, wenn man sich bemüht, immer die reine Sicht zu halten?”

Die Antwort von Lama Ole Nydahl:
Es ist eine “Nichternährung” der Störgefühle! Man nimmt die Störgefühle ganz bewusst nicht wichtig und hält sie nicht für wahr, weil man weiss, dass der Spiegel hinter den Bildern toller ist als jedes Bild, dass der Erleber spannender ist, als alles was erlebt wird. Das Erleben wird dadurch nicht verfälscht, im Gegenteil, man sieht die Dinge mehr wie sie sind. Man wählt, nur das zu sehen was wirklich ist, und Energie abzuziehen von dem was nicht wirklich ist.

Also, wenn ein Störgefühl eine niederere Ebene von Wahrheit bedeutet als ein glückliches Gefühl, dann bist Du ja einfach klug, wenn Du Dein Bewusstsein, Deine Kraft in Richtung Freude und Wahrheit lenkst und keine Aufmerksamkeit dahin richtest, wo sowieso nichts Gutes zu erwarten ist. So, ich würde sagen, das ist nicht Vermeiden, das ist einfach klug sein!

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