“Sollten Buddhisten kinderlos sein?”

Antwort von Lama Ole Nydahl:
Ich würde generell sagen, dass das jeder nur für sich bestimmen kann. Es gibt allerdings keinen besseren Weg, Geduld zu entwickeln, als Kinder zu kriegen. Buddhistisch gesehen, ist es eine Frage von karmischen Verbindungen. Wenn man im letzten Leben viele karmische Bindungen hatte, dann kriegt man wohl auch in diesem Leben eine große Familie. Wenn man im letzten Leben eher meditiert hat und mehr alleine war, wird man wohl in diesem Leben auch nicht so viele Kinder bekommen. Das ist je nach Karma verschieden. 

Diese karmischen Verbindungen kann man zum einen daran erkennen, was man für Vorlieben hat. Aber auch daran, wie Menschen oder insbesondere Kinder auf ein Paar reagieren. Es gibt Paare, zu denen sich schnell Kinder hinzugesellen. Bei anderen würde das nicht passen, weil sie die notwendigen Eigenschaften nicht mitbringen. Also, ich finde, Kinder sind toll.

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