“Es gibt ja die Aussage, man solle sich solange wie ein Buddha verhalten, bis man einer geworden ist. Kann man das auch auf die Partnersuche übertragen? D.h. wenn man beim anderen Geschlecht nicht so gut ankommt, soll man sich so verhalten wie der Typ, der man gerne wäre, und irgendwann wird man es?”

Ja, wenn du den Hasen lang genug brüllen lehrst, dann kommt er irgendwann mal als Löwe vorbei. Man muss sich nicht selber begrenzen. Wer immer wieder sagt: "Ich kann nur dies, und das kann ich nicht. Hier ist meine Grenze!", der blockiert sich selbst. Auch wenn man etwas nicht hundertprozentig machen kann, dann behält man den Draufgängergeist und sagt sich: ,,Was ich heute nicht wage, wage ich halt morgen". Das arbeitet auf unterbewussten Ebenen und eines Tages, wenn die Sache reif ist, hat man sie voll in den Händen!

Viele unserer Leute haben sehr große Ansprüche an ihre Partner. Die Frauen wollen z.B. Männer mit einem gewissen Stil, und da gibt’s nicht so viele.
Und wenn man dann aufgibt und sagt, das schaffe ich niemals, und jetzt höre ich auf, mich zu rasieren oder mir neue Klamotten zu kaufen, dann findet man niemals denjenigen. Aber wenn man sein Bestes tut, auch wenn nicht sofort alles klappt, dann sind irgendwann die karmischen Verbindungen da und alles passt. Es geht darum, dass der Geist frisch bleibt!

Wenn die Leute sich selbst begrenzen und klein machen, dann schneiden sie sich von ihrer Buddhanatur und einer Menge Möglichkeiten und Kraft ab. Das bedeutet, dass man immer 80% seiner Energie in die Probleme steckt und höchstens 20 % für die Lösungen übrig hat. Wenn man aber denkt: ,,Klar, hier gibt’s ein paar Schwierigkeiten, aber ich habe ein Ziel und ich komme da hin", der hat 80% bei dem was er erreichen will und nur 20% bei den Problemen, und der kommt dann auch an.

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