“Wenn der Partner den Buddhismus ablehnt und es richtige Beziehungskrisen gibt deswegen, soll man dann Kompromisse machen und die Praxis einschränken oder heimlich machen?”

Antwort von Lama Ole Nydahl:
Nein, denn es hat vermutlich keinen Sinn. Wenn der Partner nicht mehr eifersüchtig auf die Praxis sein kann, dann wird er eifersüchtig auf den Bridge-Abend oder alles mögliche Andere, was man tut.
Ausserdem hilft man niemanden damit, dass man schwach bleibt und die eigene Entwicklung hemmt. Es ist falschverstandene Solidarität, wenn man im selben Loch sitzen bleibt wie die anderen, obwohl man die Möglichkeit hat, rauszukommen.

Besser ist es, wenn man seinen Fähigkeiten vertraut und sich selbst stark macht, dann kann man später auch anderen raushelfen, die das möchten.

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