Ich träume oft lange vor mich hin. Wenn ich das bemerke, dann versuche ich, mich fest auf die Arbeit zu konzentrieren, aber ich habe Schwierigkeiten, so richtig klar im Kopf zu werden. Was bedeutet das?

Antwort von Lama Ole Nydahl:
Für dich ist es sicher gut, viel praktische Arbeit zu tun. Um auf dem Boden zu bleiben und nicht weggezogen zu werden. Du hast durch deine intuitive Weisheit das richtige Mittel gefunden:

Denn dass man sich zwingt, etwas hier und jetzt ganz genau zu tun, ist wohl das beste Mittel gegens Abheben. Vor allem, wenn man sehr verträumt ist. O.k, wenn man frisch verliebt ist, dann ist Träumen schon in Ordnung. Aber fürs allgemeine Leben ist Träumen nicht so sinnvoll, lieber stattdessen ein bisschen zusammenreißen und tun, was vor der Nase liegt. Eines Tages hast du die alte Gewohnheit gebrochen und dann ist es Inspiration, es ist Begeisterung, alles ist interessant.
Das ist auch ein Fall, wo man keine Mantras benutzen sollte. Denn mit Mantras hebt man auch ab, deshalb sind Mantras gut gegen Störgefühle.

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