“Seit ich mit den Grundübungen angefangen habe, leiden meine anderen Verpflichtungen darunter. Mache ich da was falsch?”

Antwort von Lama Ole Nydahl:
Dann hast du wohl zu hart und zu viel meditiert. Es ist wichtig, dass man nicht mit seinem Leben oder der Familie aneckt, nur weil man Buddhist geworden ist und meditiert. Es sollte ein ,,Sowohl-als-Auch’’ sein und kein ,,Entweder-Oder’’ ! Das Leben sollte man so gut wie möglich weiterführen und die Meditation dann nach seinen Möglichkeiten integrieren. Die Grundübungen sind ja ein Mittel, um besser zu leben.

Du solltest hier langsamer weitermachen und es genießen! Morgens Verbeugungen und abends Diamantgeistpraxis ist z.B. sehr gut; jedoch nicht mehr als du in deinem Leben gut schaffen kannst.
Hat man sehr viel zu tun, so kann auch die Hauptpraxis sein, seinen Geist bei allem zu beobachten. Im Urlaub kann man dann eine Zurückziehung machen.

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