“Was bedeutet es im Alltag, BuddhistIn zu sein?”

Antwort von Lama Ole Nydahl:
Buddhismus im Alltag bedeutet, zu tun, was vor der Nase ist. Dass man das Beste tut, was man kann. Und dass man sich erinnert: ,,Ich habe eine Zuflucht, ich habe etwas, worauf ich bauen kann.’’ Dadurch hat man ein bisschen mehr Mut und Überschuss – und dann versucht man sich, nach Fähigkeit, wie ein Buddha zu benehmen.

Man kann, was jeder kann. Man hebt nicht ab, wird nicht exotisch oder komisch. Man schafft sein Leben und zur selben Zeit meditiert man, damit man nicht nur älter, sondern auch klüger wird. Gleichzeitig versucht man, so viel für andere zu tun, wie man irgendwie kann. Man hält die Sicht, dass alle Buddhas sind, die es nur nicht erkannt haben. Man hält die Erfahrung von Mitgefühl und Weisheit, so gut gemischt wie möglich. Und man hält die Ebene der Tat und versucht, so wenig zu schädigen, wie irgend möglich. Jeden Tag Zuflucht nehmen ist klug.

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