Antwort von Lama Ole Nydahl:
Auch wenn in einem große Freude und große Strahlkraft entsteht, wenn man allen Menschen alles Gute wünscht, so gibt es doch Menschen, zu denen man eine nähere Verbindung hat. Mit denen hat man z. B. in früheren Leben starke Wünsche gemacht, zusammen etwas Gutes zu vollbringen. Also auch wenn man allen alles Gute wünscht und alles tut, was man kann und immer Freude und Überschuss für andere fühlt, so kann man einigen Wesen helfen, anderen nicht. Das ist wie Ring und Haken, wenn da kein Ring ist, kann der Haken nicht greifen.
Antwort von Lama Ole Nydahl:
Ich würde sagen, in der Liebe ist die richtige Einstellung, immer mehr ans Geben zu denken, zu wünschen, dass andere glücklich sind und zu versuchen, das zu geben, was nützlich ist. Nicht zu viel Anhaftung, sondern auf freundliche, leichte Weise teilen und nicht zu eng sein. Man hält den Partner immer im Geist. Es wird dadurch weniger eng und dafür spaßvoller. Das ist ein langer Weg und braucht einige Zeit. Es ist eine Phase, in der Menschen die meisten Gefühle haben. Wenn man jetzt als Mensch geboren wurde, bedeutet das, dass Verlangen das stärkste Gefühl war.
Antwort von Lama Ole Nydahl:
Wenn man Menschen genau beobachtet, kann man oft sehen, was für eine Verbindung man mit ihnen eingehen kann: Ob dabei Anhaftung entsteht und welcher Art die Verbindung sein kann – mehr sexuell oder emotional, oder so.
Es gibt vier Dinge, die eine Frau für einen Mann sein kann und vier Dinge, die ein Mann für eine Frau sein kann.
Eine Frau kann eine Mutter sein, die versucht, einen zu erziehen. Wenn man nur Spaß miteinander hat, ist sie eher eine Schwester. Wenn man sie beschützt, ist sie eher wie eine Tochter. Wenn man sie körperlich attraktiv findet, ist sie eher eine Geliebte.
Antwort von Lama Ole Nydahl:
In einer Ehe ist es wie in anderen Lebensbereichen auch: Die Ehepartner möchten Glück erlangen und Leid vermeiden. soweit unterscheidet sich die Ehe nicht von jeder anderen Beziehung zwischen Mann und Frau – mit oder ohne Trauschein.