Antwort von Lama Ole Nydahl:
Am Besten indem man denkt, dass es so am besten für alle ist.. Man denkt: ,,Wenn sie mich stören, kriegen sie auch schlechtes Karma und erst, wenn ich Abstand gewinne, kann ich ihnen richtig helfen”. Du brauchst es nur vor dir selber zu rechtfertigen. Ihnen sagst du etwas, was so einigermaßen gefühlsmäßig als Begründung gelten kann und dann haust du fröhlich ab. Und je fadenscheiniger diese Begründung ist, desto mehr werden sie gezwungen, ihre eigene Lage unter die Lupe zu nehmen.
Antwort von Lama Ole Nydahl:
Wir Dänen sind berühmt dafür, dass wir niemals eine starke Regierung oder große, berühmte Leute gehabt haben, denn jedes Mal wenn einer zu groß wurde, fingen alle an, über ihn zu lachen. Das große breite Lachen macht alles platt und die meisten begabten Leute müssen irgendwann das Land verlassen. Ich rede nicht von mir selbst, ich bin gerne in Dänemark…
Antwort von Lama Ole Nydahl:
Wenn jemand wirklich nur stört und nichts lernen will, dann muss man versuchen, ihn loszuwerden. Man kann überlegen, ob’s eine andere Gruppe gibt, in die er besser passen würde und ihn dahin schicken. Wenn das nicht geht, dann muss man ihm trotzdem klarmachen, dass er nicht mehr kommen soll.
Denn die Leute bekommen massiv schlechte Eindrücke im Geist, wenn sie im Zentrum aggressiv auftreten und stören. Was man im Zentrum macht, wirkt viel stärker nach innen und nach außen. Man hat große Möglichkeiten, ganz viel Gutes aufzubauen, aber wenn man schräg drauf ist und nur dagegen geht, dann kann man sich auch viel Negatives aufbauen, was zu weiteren Leiden führt. Also bleibt man in dem Fall besser weg.
Antwort von Lama Ole Nydahl:
Wenn du irgendwo hinkommst und hast ein komisches Gefühl, dann musst du dich zuerst selbst checken. Bist du mit dem falschen Bein aufgestanden heute? Ist der schlechte Trip bei dir? Nur wenn du feststellt, dass du dich selbst ganz gut fühlst, aber an einem bestimmtem Platz immer dasselbe komische Gefühl bekommst, dann kann es schon sein, dass es da irgendwelche Störenergien gibt, für die du offen bist oder mit denen du eine Verbindung hast.
Und das beste Mittel dagegen ist tatsächlich Mitgefühl, denn wenn sie kommen, um dich zu stören und du hast Mitgefühl, dann erleben sie das als einen unguten Geruch. Sie können das nicht aushalten und gehen wieder. Wenn sie aber kommen, weil sie Hilfe brauchen, dann kriegen sie auf diese Art Hilfe.
Antwort von Lama Ole Nydahl:
Fahre nicht so oft hin, aber versuche, immer freundlich zu bleiben, wenn du da bist.. Jede Generation hat ihren Lebensstil und wenn man sich begegnet, dann gibt man sein Bestes, das zu überbrücken. Und wenn’s nicht mehr geht, dann fährt man wieder heim und probiert es später mal übers Telefon.
Ab einem gewissen Alter stehen die Leute sowieso unter Museumsschutz und da muss man sich gut benehmen und darf sie nicht zu hart aufrütteln. Man muss checken, ob sie noch was hinzulernen können oder ob man nur noch das abrunden kann, was schon da ist und ein paar gute Eindrücke fürs nächste Leben mitgeben.
Antwort von Lama Ole Nydahl:
Ich würde die Leute ganz schnell auf Glatteis bringen. Wie beim Aikido: Den Schwung des Angreifers einfach umdrehen und ihn damit umhauen. Du sagst: ,,Wie war das? Du, das habe ich nicht verstanden, sag das noch mal.". Und dann müssen sie es wieder sagen, und dann sagst du: ,,Das kannst du doch nicht so meinen, wie meinst du das denn jetzt?". Dann sagst du: ,,Jetzt holen wir den und den dazu.’’. ,,Hör’ mal, sie sagt das und das, was denkst du davon? Und da kommt der Chef, der muss das echt wissen. Hör’ mal, sie hat das gesagt und ich denke so und so und wer hat jetzt recht?"
Antwort von Lama Ole Nydahl:
Du solltest es so sehen, dass aggressive Leute im Grunde in einer schwachen Position sind. Ein Mann, dem es gut geht, der muss keinen stören, denn er hat Kraft und Sicherheit genug in sich.
Der Mann hat also ein Problem und es ist nicht dein Problem. Du hast ihn vielleicht in irgendeinem anderen Leben auf den Schlips getreten, aber für dich ist das vorbei. Jetzt stehst du vor einem Menschen, der eigentlich gestört ist.
Dann bist du der Arzt und musst entscheiden, wie die Behandlung aussehen soll. Er ist mit seinem Problem zu dir gekommen, und du hast jetzt zu entscheiden, wie du ihm helfen willst.